Rudi Außerdorfer und Oswald Celva, 2012

Die Route wurde in klassischer Art und Weise nur mit Normalhaken (Auch für die Standplätze) von unten eröffnet.
Sehr guter Fels mit Löchern. Schöner und äußerst lohnenswerter Anstieg. Die nicht eingerichteten Kletterpassagen können sehr gut mit mobilen Sicherungsgeräten gesichert werden. Nach Regenperioden, oder zu Beginn der alpinen Klettersaison, ist die zweite Seillänge leider oft nass.

Zugang: Von der Ostertaghütte durch schöne Wiesen in Richtung der markanten Wand des Fenstel-Turms bis zum Beginn des Klettersteiges. Bevor man das erste Stahlseil des versicherten Steiges erreicht, rechts abbiegen. Zuerst eben den Steigspuren folgend dann über eine steile Wiese und einem Felsband empor zum Einstieg im linken Teil der senkrechten gelben Wand bei zwei Sanduhren. Viele Sanduhrschlingen der ersten Seillänge sind markant sichtbar.
Schwierigkeiten: VIII+ (UIAA)/R2/II
Kletterlänge: 205 m
Zeiten: 30 min bis zum Einstieg, Anstieg 4-5 Std., Abstieg vom Gipfel bis zur Ostertaghütte 1 Std.
Materiale: 18 Expressschlingen, Friends 0,1-2 (Camalot), Schlingen
Beschreibung: Siehe Anstiegsskizze
Abstieg: Einmaliges Abseilen (40m) oder (2×20 m) vom Gipfel des Fensterl-Turms in Richtung Westen bis ins Kar und über den Masarèsteig, der an einigen Stellen versichert ist, bald wieder zurück zur Ostertaghütte.

HINWEIS: Klettern ist potenziell gefährlich. Unabhängig von den Angaben in dieser Beschreibung, ist der Zustand der Felswand sowie der Haken und Schlingen von den Alpinisten vor Ort zu prüfen und abzuschätzen. Die Begehung dieser Route, die als Abenteuerführe eingestuft ist, geschieht auf eigenes Risiko. Die Erstbegeher übernehmen diesbezüglich keine Verantwortung.

Berggeist

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